Bücher lesen macht unglaublich Spaß, regt die Fantasie an und verbannt den Leser in eine andere Welt. Doch nicht jeder Mensch liest gerne die Bestseller-Listen durch, sondern so manch einer sucht nach dem Besonderen. Und deshalb möchte ich mal eine Autorin vorstellen, die dann doch eine etwas andere Art von Büchern schreibt. Nämlich Provinz-Krimis mit einem Hauch Bayrisch inklusive.
Aber keine Angst, auch der Nichtbayer kann diese Bücher wunderbar lesen. Zum einen gibt es am Ende der Bücher jeweils ein kleines Bayrisch-Wörterbuch und zum Anderen ist das Buch weniger in der bayrischen Mundsprache geschrieben, sondern vor allem der Satzbau und die Ausdrucksweise erinnert immer wieder an ein kleines bayrisch ländliches Dorf.
Um was geht es also in den Geschichten? Vor allem geht es um einen “Dorfgendarm”, wie sich der Polizist Franz Eberhofer selber gerne bezeichnet, der nach seiner Dienstzeit in der Großstadt München nach Niedernkaltenkirchen versetzt wurde. Warum genau, dass sollte der interessierte Leser selber herausfinden. Auf jeden Fall ist der Eberhofer eben der einzige Polizist in Niedernkaltenkirchen und hat über alle Bücher hinweg immer wieder interessante Fälle aufzuklären. Dabei hilft ihm das Essen der Oma genauso weiter, wie seine ganzen Bekannten, der Dorfmetzger, der Kneipenwirt, sowie sein ehemaliger Kollege der Rittberger, ein Privatdetektiv.
Urig ist vorallem die Schreibweise von Rita Falk, die schon stark an das Leben im ländlichen Bayern der früheren Jahre erinnert. Dazu die unkonventionelle Art und Weise des Dorfpolizisten, die Fälle auf seine Art und Weise zu lösen. Politisch korrekte Ausdrucksweise ist was anderes.
Drei Bücher sind mir momentan bekannt, die die Geschichten von Franz Eberhofer sind momentan auf dem Markt. Von “Winterkartoffelknödel” über “Dampfnudelblues” bis hin zu “Schweinskopf – Al dente” sind die drei Bücher, die es sich auf jeden Fall zu Lesen lohnt. Egal ob auf einer langen Zugfahrt oder am warmen Kachelofen, binnen Minuten versinkt man in einer ganz anderen Welt.
