Weltenbummler Blog

Interessantes aus aller Welt

Laut diversen Medienberichten will das Web-Portal Facebook, welches weltweit einige Millionen Nutzer in seinen Bann gezogen hat nun eine Neuerung verpflichtend für alle User einführen.

Die Chronik, eine Auflistung von Beiträgen, Fotos und Ereignissen in zeitlicher Abfolge soll nun auf verpflichtender Basis das Portal beleben. In den kommenden Wochen stellt Facebook periodisch die Profile der Nutzer um und gibt etwas Zeit, um das neue Profil anzupassen und Inhalte gegebenenfalls noch vor der Öffentlichkeit zu verstecken. Zwar verspricht Facebook, die Datenschutzeinstellung der Profile zu übernehmen, aber in diesem Zuge wird geraten, die Einstellungen einfach mal grundsätzlich zu überprüfen.

Bis spätestens Februar 2012 sollen dann alle Profile umgestellt sein und der User seine Chronik verwenden. Mehr dazu gibt es inzwischen im Internet nachzulesen, z. B. auf  der Webseite der Stiftung Warentest.

Wer diesen auferlegten Zwang nicht mehr mitmachen will, dem steht es natürlich auch frei, endlich einen Strich unter die Ära Facebook zu machen und seinen Account zu deaktivieren oder zu löschen, auch hierzu findet man auf der Webseite der Stiftung Warentest entsprechende Infos.

Der Sender RTL ist ja nun wirklich nicht für ein sehr hochwertiges Programm bekannt. Und nun setzt er dem alltäglichen Wahnsinn wieder die Krönung auf. Das Dschungelcamp 2012 ist nun schon ein paar Tage am Laufen und man kann es mit Grauen und mit Freude betrachten.

Das Konzept der Sendung ist eigentlich ziemlich trivial. B- und C-Promis werden gegen Entgelt von RTL zur Teilnahme am Dschungelcamp überredet und blamieren sich bestmöglichst mit widerlichen Prüfungen im Dschungel. Dabei kennen die meisten Teilnehmer absolut keine Grenzen oder Skrupel. Entweder hupfen die Frauen nackt vor der Kamera herum, was gerade in diesem Jahr besonders oft der Fall zu sein scheint, oder aber sie ekeln sich bei den abartigen Fress- und Spielorgien mit Maden, Würmern und ekeligen Flüssigkeiten.

Der ein oder andere Kandidat streicht dann, auch oftmal freiwilig, frühzeitig die Segel, der Rest wird angeblich vom Publikum eliminiert. Grauenvoll auch das Geschrei der beiden Moderatoren, Dirk Bach und Sonja Zietlow, welches man auch gut und gerne mit dem Quietschen einer abgestochenen Sau vergleichen kann.

Alles in allem gibt es bei RTL leider auch deutlich schlechtere Sendungen, aber das Dschungelcamp reiht sich fast nahtlos ein in das kommerzielle Konzept mit schlechter Qualität und der Sensationsgier der Menschen.

2011 – Ein kurzer Rückblick

Januar - 8 - 2012

Nun ist das neue Jahr 2012 schon ein paar Tage alt, da lohnt es sich doch auch einfach mal auf das vergangene Jahr zurück zu blicken. Wie immer ist ein ereignissreiches Jahr vorbei gegangen und einige markante Dinge lohnen sich erwähnt zu werden.

Politisch gesehen sind doch einige spektakuläre Ereignisse passiert. Die Grünen stellten erstmals einen Ministerpräsident, hingegen muss die FDP vernichtende Niederlagen hinnehmen. Während die Grünen sicherlich auch durch die Vorkommnisse in Japan begünstigt wurden, muss die FDP die Fehler wohl eher in den eigenen Reihen suchen. Die Partei hat eindeutig an Glaubwürdigkeit verloren, was eine Wiederwahl in eine Regierung wohl eher unwahrscheinlich macht, sie muss sogar inzwischen um den Einzug in die einzelnen Länderparlamente bangen.

Wichtig im Jahr 2011 waren auch die Revolutionen in der afrikanisch-arabischen Welt. Der sogenannte arabische Frühling war der Auftakt einer Reihe von Demonstrationen und Revolutionen der Bürger in dieser Region, sich von ihren Diktatoren und Monarchen zu lösen. Während in Ägypten die Machthaber nach einer gewissen Zeit den Sessel räumte musste in Libyen das westliche Militär eingreifen, um die Revolution militärisch zu unterstützen. Bis heute dauert die blutige Auseinandersetzung hingegen in Syrien an. Dort versucht der Machthaber mit allen militärischen Mitteln die Macht zu erhalten.

Einige Politiker dieser Welt haben für ihre Fehler im Jahre 2011 teuer bezahlen müssen. In Deutschland konnte sich Verteidigungsminister Guttenberg nicht halten, weil er in seiner Doktorarbeit nicht alles, bzw. wenig, selber geschrieben hatte. Selbst Leute wie Silvio Berlusconi, die sich trotz massiver Fehltritten, bislang immer halten konnten ist aus seinem Amt als Ministerpräsident verschwunden. Mal schauen wie lange der “Kopf Italiens” sich aus der Politik “heraushält”.

Dies und noch vieles mehr haben das Jahr 2011 geprägt, ebenso wie die Finanzkrise in der EU, die vor allem aus Griechenland heraus ausgelöst wurde. Deshalb wird wohl auch das neue Jahr 2012 sicherlich wieder sehr spannend und ereignisreich.

EM 2012 – Die Todesgruppe

Dezember - 3 - 2011
Europameisterschaft

Foto: Roberto Lizenz: Creative Commons

Die Auslosung für die EM 2012 in Polen und der Ukraine ist am Freitag geschehen und Deutschland hat diesmal keine einfache Gruppe erwischt. Medien und Verantwortliche sprechen von einem “Hammerlos” oder gar der “Todesgruppe”. Doch was steckt hinter dieser Auslosung und warum sollte man als deutscher Fan dieser Gruppe entspannt entgegen sehen?

Der ein oder andere Fan bekommt beim Anblick der Vorrunden-Gruppe Angst um den Erfolg der DFB-Elf. Dänemark, Portugal und der Nachbar Holland sind die Gegner der deutschen Nationalmannschaft. Sicherlich keine einfache Gruppe, schaut man jedoch mal auf die anderen Auslosungen, so wird man schnell zum Schluss kommen, dass es bei der EM einfach keine leichten Gegner geben wird. Klar gibt es einige harte Brocken, zu denen sicher auch die Holländer zählen, aber grundsätzlich sind keine Mannschaften bei der EM dabei, von denen man sagen könnte, die fallen klar ab.

Wer Europameister werden will muss eben auch Mannschaften wie Portugal und die Holländer schlagen, ob nun in der KO-Runde oder schon in der Vorrunde. Wenn die deutsche Mannschaft gut ins Turnier startet, dann wird sie, in der aktuellen Verfassung, sowieso der große Favorit neben Spanien sein und von keiner Mannschaft unterschätzt werden. Ich freu mich auf das nächste Jahr und eine hoffentlich spannende EM mit Freunden und Bekannten.

Lizenz Foto: Creative Commons

Inzwischen gibt es massenweise Prepaid-Anbieter, deren Spektrum so groß ist, dass man problemlos auf einen Vertrag verzichten kann, insofern man das Handy oder das Smartphone nicht intensivst nutzt. Fast jeder größere Anbieter hat inzwischen einen “Billig”-Prepaid-Ableger, der interessante Alternativen für Jugendliche oder Menschen mit weniger großem Einkommen bietet.

Für das ganz normale Handy ist es in der Regel recht egal, welchen dieser Prepaid-Anbieter man für sich wählt, denn eigentlich alle Anbieter haben die gleichen oder ähnliche Preise für Telefonie und SMS verschicken. Anders sieht da die Situation schon beim Verwenden eines Smartphones aus. Die Internetnutzung über das Mobilfunknetz ist doch stark unterschiedlich gut ausgebaut. Lange war ich mit dem Angebot von blau.de zufrieden, welches jedoch auf dem Netz von E-Plus basiert. Nachdem ich mich zu einem nagelneuen Samsung Galaxy II hinreissen hab lassen wollte ich natürlich auch die Internetnutzung nicht aussen vor lassen. Trotz 1GB UMTS Flat des Anbieters und Drosselung nach Verbrauch des Volumens auf GPRS hatte ich nicht einmal in dieser Zeit in sinnvoller Häufigkeit UMTS zur Verfügung, ganz zu schweigen von HSPA und Co.

Also habe ich mich ein wenig im Internet schlau gemacht und die Netzabdeckungen analysiert. Mein Entschluss lag dann letztendlich, einen Anbieter zu wählen, der auf dem Vodafone Netz basiert, welches schon auf Erfahrungswerten durch mein Arbeitshandy basierte. Nach kurzem Suchen bin ich dann auf Fyve.de gestoßen. Der Anbieter ist ein Teil der Pro 7 Sat 1 Mediengruppe und basiert auf besagtem Vodafone-Netz. Also ab zur Bestellung, die Rufnummernmitnahme war auch kein Problem und wurde, wie bei fast jedem Anbieter, auch von Fyve übernommen. Die Sim-Karte und notwendigen Daten wurden zügig versendet und ich freute mich riesig auf den Beginn.

Großzügigerweise schenkte mir Fyve auch gleich einen Datentarif für den ersten Monat, was mich natürlich erst Mal nicht verärgert hat. Die ersten Tage lief mein Samsung sehr gut und auch die Verfügbarkeit des UMTS-Netzes war mehr als ausreichend. Dann aber der Schock, keine Datenverbindungen mehr, ein Tag, zwei Tage. Ich war sehr verärgert und schrieb eine E-Mail an Fyve, die im Übrigen sehr lange nicht beantwortet wurde. Da ich aber gerne über die Problematik Bescheid wissen wollte habe ich mich auf Facebook und Google schlau gemacht, ob andere Kunden auch solche Probleme haben.

Und sieh da, dieses Phänomen gab es wirklich oft. Zu meiner Erleichterung war aber nicht ein Problem schuld, sondern meine eigene Faulheit. Ich habe die Info des “geschenkten” Datenpaketes nicht richtig gelesen und bin, weil oft so üblich, davon ausgegangen, dass nach Verbrauch des Volumens die Datenrate gedrosselt wird. Aber ausgerechnet bei diesem Paket wird die Datenleitung komplett getrennt. Ursache bekannt, die gewünschte Flat gebucht, und seitdem nie mehr Probleme gehabt.

TARIFWECHSEL GELOHNT!